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Bürgerstiftung Schwaikheim

Gemeinsam für Schwaikheim

Archiv für die Kategorie „Aktuelles“

Bürgerstiftung Schwaikheim greift dem Neustart fürs Herz unter die Arme

Mittwoch, 17. Juli 2019

Die Kosten für neu angeschaffte Defibrillatoren werden übernommen

Gute Nachrichten von der Bürgerstiftung Schwaikheim haben die Gemeindeverwaltung noch kurz vor Weihnachten letztes Jahr erreicht: Die Stiftung übernimmt die Kosten von 2.500 Euro, die für die Ersatzbeschaffung der Defibrillatoren in der Gemeindehalle, der Fritz-Ulrich-Halle und der Wiesentalhalle angefallen sind. „Dafür bin ich sehr dankbar“, sagt Bürgermeister Gerhard Häuser, der sich über das vorgezogene Weihnachtsgeschenk freute. Dafür, dass sich der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes um die Wartung der Geräte kümmert, zeigt sich der Rathauschef ebenfalls erkenntlich. Die Geräte aus dem Jahr 2010 sind damit allesamt ersetzt. Ein weiterer Defibrillator wurde von der Bürgerstiftung 2013 für die Begegnungsstätte angeschafft.

Auch wenn es sich dabei um eines jener Geschenke handelt, die man hoffentlich niemals braucht. „Es ist doch beruhigend zu wissen, dass solche Geräte vorhanden sind“, so der Rathauschef. Denn im Notfall geht es um Sekunden, und je schneller eine lebensgefährliche Herzrhythmusstörung behandelt werden kann, desto größer die Chancen.

Herzkammerflimmern führt zum Herzstillstand und damit innerhalb weniger Minuten zum Tod. Durch den sogenannten plötzlichen Herztod sterben allein in Deutschland statistisch betrachtet etwa doppelt bis dreimal so viele Menschen, wie bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen: etwa 100.000 Herztode zählen die Statistiker jährlich.

Um das aus dem Takt geratene Herz wieder geordnet schlagen zu lassen, sind Elektroschocks hilfreich. Und genau das macht der Defibrillator. Vorausgesetzt, er wird rechtzeitig eingesetzt. Mit jeder Minute die vergeht, singt die Überlebenswahrscheinlichkeit um 10 Prozent. Nach drei Minuten beginnt ein Absterben der Gehirnzellen. Es kommt auf jede Minute an. Im entsprechenden Moment einen Defibrillator zur Hand zu haben, kann also lebensentscheidend sein.

„Anhand solcher statistischer Zahlen lernt man die Bedeutung der Spende von der Bürgerstiftung erst richtig zu schätzen“, so Bürgermeister Gerhard Häuser.

Die im Jahr 2007 von der Gemeinde in Kooperation mit der Volksbank Stuttgart eG gegründete Bürgerstiftung fördert die Bildung und Erziehung, die Jugend- und Altenhilfe, das Wohlfahrtswesen und den Sport, die Kunst und Kultur, den Umwelt- und Landschaftsschutz sowie den Heimatgedanken in der Gemeinde Schwaikheim zum Gemeinwohl der Bürgerinnen und Bürger. So lautet satzungsgemäß der Zweck der Stiftung.

Wer die Bürgerstiftung unterstützen möchte, hat zum einen die Möglichkeit der Zustiftung, die das Stiftungsvermögen und damit die Zinserträge erhöht, die wiederum an bestimmte Projekte ausgeschüttet werden. Zum anderen kann gespendet werden. Spenden fließen nicht dem Stiftungskapital zu, sondern werden zeitnah für bestimmte Projekte verwendet.

Die Bürgerstiftung Schwaikheim ist als gemeinnützig anerkannt, sodass Sie sowohl Ihre Spende, als auch Ihre Zustiftung steuerlich geltend machen können. Überweisungsträger können bei der Geschäftsführerin Carina Brecht im Rathaus, Zimmer 2/17, abgeholt werden.

Weitere Standorte von Defibrillatoren finden Sie unter www.schwaikheim.de

Wechsel im Vorstand der Bürgerstiftung

Mittwoch, 17. Juli 2019

Als wäre es abgesprochen gewesen, übt jemand in der benachbarten Mauritiuskirche am Dienstagmorgen vergangener Woche sein Orgelspiel und verleiht damit dem Abschied von Zeisl aus dem Vorstand der Bürgerstiftung Schwaikheim zwar unbeabsichtigt, aber umso schöner einen passenden feierlichen Rahmen. Immerhin hat Zeisl dem Führungsgremium der Bürgerstiftung Schwaikheim seit deren Gründung vor zwölf Jahren angehört. Nach dem Eintritt in den Ruhestand bei der Bank soll nun auch im Ehrenamt der Wechsel erfolgen.

Doch wäre Zeisl nicht Zeisl, würde er nicht bis zuletzt seine Pflichten wahrnehmen. Noch bevor Bürgermeister Gerhard Häuser also zu seiner kleinen Laudation ansetzen kann, verteilt das scheidende Vorstandsmitglied noch schnell das Protokoll der vergangenen Sitzung. 

Es sei schade, dass Zeisl sein Amt in der Bürgerstiftung niederlege, so Bürgermeister Gerhard Häuser. Zeisl, der seine Jugend in Schwaikheim verbracht hatte, hegt eine besondere Beziehung zu dem Ort. „Es ist etwas Besonderes, dass Sie als Vorstandsvorsitzender der Volksbank Stuttgart und damit ein so großes Kreditinstitut bei unserer Bürgerstiftung mitwirkt“, befand Häuser. Dass aber nun auch der Stab im Vorstand der Stiftung weitergereicht werden soll, nachdem Zeisl Ende Juni in den Ruhestand eingetreten ist, sei nur verständlich. „Ich bin mir zwar sicher, dass es bei Ihnen kein Ruhestand wird, aber Ihre Schwerpunkte können Sie von nun an frei von jeglichem Termindruck selbst setzen“, sagte Häuser, der zum Abschied zwei Flaschen Schwaikheimer Wein dabei hatte.

Der Bürgerstiftung wünschte Zeisl für die Zukunft alles Gute. „Ich habe die Arbeit gerne gemacht.“ Er wisse aber auch, dass mit Jehle ein kompetenter Nachfolger in den Startlöchern stehe, der nun auch schon seit vier Jahren bei der Volksbank Stuttgart aktiv sei. „Er muss nun schauen, dass die Zinsen steigen“, sagte Zeisl augenzwinkernd.

Jehle griff den Ball gerne auf. An der Zinsschraube könne er leider nicht drehen. „Ansonsten aber werde ich mich mit aller Kraft für die Bürgerstiftung Schwaikheim einsetzen.“

Die Vorstandschaft verabschiedet das scheidende Mitglied Herrn Zeisl.

Wechsel im Kuratorium der Bürgerstiftung

Donnerstag, 6. Juni 2019

Als „bedeutend“ hat Bürgermeister Gerhard Häuser den anstehenden Wechsel im Kuratorium der Bürgerstiftung bei der jüngsten Sitzung des Gremiums bezeichnet. „Mit Ruth Laube verlässt uns ein Mitglied der ersten Stunde“, so Häuser. Am 16.4.2007, rund drei Monate vor der offiziellen Gründungsfeier mit Christoph Sonntag, ist sie als Schriftführerin des Kuratoriums gewählt worden. Kollegen nennen sie einen „interessierten und aufgeschlossenen Menschen und eine angenehme Persönlichkeit“. All diese Eigenschaften hätte sie auch in ihre Arbeit im Kuratoriumsvorstand einfließen lassen und das Gremium damit bereichert, bedankte sich Gerhard Häuser.

Weil Ruth Laube im vergangenen Jahr auf eigenen Wunsch aus dem Beirat der Volksbank für den Bereich der Direktion Winnenden ausgeschieden ist, galt es nun, auch die Stelle im Kuratorium neu zu besetzen. Ein Platz ist dort für die an der Bürgerstiftung beteiligte Volksbank reserviert.

So hießen Bürgermeister Gerhard Häuser und der Kuratoriumsvorsitzende Christian Nebroj den Nachfolger Peter Langer im Gremium willkommen. Er ist in Schwaikheim kein Unbekannter. „Das Ehrenamt liegt Ihnen im Blut“, sagte Bürgermeister Gerhard Häuser. So setzte sich Peter Langer von 1994 bis 2014 unter anderem als Gemeinderat für die Belange seines Heimatortes ein. Als Beirat der Volksbank hat Peter Langer eine beratende Funktion für den Vorstand. „Über ihr Engagement im Kuratorium der Bürgerstiftung freuen wir uns sehr“, so Gerhard Häuser.

Das neunköpfige Kuratorium der Bürgerstiftung ist das Aufsichtsorgan des Vorstandes. In dieser Funktion ist es beratend tätig.

Zum Wechsel im Kuratorium sind zusammengekommen (von links): Bürgermeister Gerhard Häuser, Michael Schmid, Dieter Haag, Wolfgang Krämer, Dr. Wolfgang Rauscher, Hauptamtsleiterin Carina Brecht, Peter Langer, Silvia Klenk, Ruth Laube, Vorsitzender Christian Nebroj und Martin Heck.

 

Bürgerstiftung Schwaikheim ist auf der Kirbe am 11.11.2018 vertreten

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

liebe Besucher der Kirbe,

gerne möchten wir Sie darauf hinweisen, dass am 11.11.2018 bei der Kirbe in Schwaikheim am Stand der Bürgerstiftung, die Möglichkeit besteht mit dem Kuratorium ins Gespräch zu kommen.

Vielleicht gelingt es dabei, eventuelle Hemmschwellen zu überwinden und Förderideen zu entwickeln. Die notwendigen Formulare und Informationsblätter werden bei dieser Gelegenheit zur Verfügung stehen.

Wir freuen uns Sie auf der Kirbe begrüßen zu dürfen.

Viele Grüße

Ihre Bürgerstiftung Schwaikheim

Bürgerstiftung unterstützt Paralleltandem mit 1500 Euro

Mittwoch, 1. August 2018

Der Verein Bürger helfen Bürgern freut sich über eine Zuwendung für das mit einem E-Motor ausgestattete Fahrzeug

Bürgermeister Gerhard Häuser lässt sich nicht zweimal bitten. Er setzt den Helm auf, nimmt neben Martina Blättner Platz und schon drehen die beiden auf dem feuerroten Paralleltandem eine Runde durch den Ort. Dank des unterstützenden Elektroantriebs brausen sie mit rund 25 Kilometer in der Stunde davon. Als sie zurückkommen, lacht das Rathausoberhaupt vergnügt. „Das ist ein tolle Sache“, sagt Häuser.

Doch ist das Fahrzeug nicht nur zur reinen Bespaßung da. Vielmehr erfüllt das Paralleltandem auch therapeutische Zwecke. Knieoperierten hilft es bei der schnelleren Genesung, Rollstuhlfahrer können so (wieder) an entlegenere Orte gebracht werden und auch Demenzkranke profitieren von der Betätigung im Freien. „Das Fahrzeug kann in der Betreuung eingesetzt werden, es können aber auch zwei sportlichere Fahrer damit unterwegs sein“, erklärt Martina Blättner, die Platz genommen hat am funktionsfähigen Lenker. Der andere ist nicht aktiv. Dennoch haben beide Sitzplätze eine separate 8-Gang-Schaltung. So können vor allem die fitteren Fahrer ihre eigene Trittfrequenz finden.

Ganz billig kam das Gefährt den Verein Bürger helfen Bürgern nicht zu stehen. Der Basispreis lag bei  rund 6500 Euro, einige Extras ließen die Gesamtkosten schnell auf etwa 10800 Euro ansteigen. Wegen des Motors gab es jedoch bereits vom Land eine Zuwendung aus dem Topf zur Förderung von E-Mobilität, 3200 Euro. Und nun hat auch die Bürgerstiftung ihren Scheck über 1500 Euro an die Vereinsmitglieder überreicht.

Seine „Jungfernfahrt“ erlebte das Paralleltandem übrigens am 1. Mai dieses Jahres, wie Martina Blättner berichtet. Ausgeliehen werden kann das Fahrzeug auch von anderen Vereinen oder Gruppen, die in der Regel eine ausführliche Einweisung erhalten und dann ihre ersten praktischen Erfahrungen mit Martina Blättner auf dem Beifahrersitz sammeln. Termine und Übungsfahrten können bei Martina Blättner unter Telefon 07195/9480780, bei Gaby Zaiser unter Telefon 07195/51115 oder im Büro von Bürger helfen Bürgern, Telefon 07195/51901, vereinbart werden. Wer das Fahrzeug für ehrenamtliche Fahrten nutzt, um mit Senioren oder eingeschränkten Personen gemeinsam unterwegs zu sein, kann als Anerkennung das Paralleltandem auch für private Zwecke nutzen (Anrechtszeit).

Manfred Bareiß und Martina Blättner (sitzend) vom Verein Bürger helfen Bürgern freuen sich über die Zuwendung. In der hinteren Reihe haben sich zur Scheckübergabe aufgestellt (von links): Hauptamtsleiterin Carina Brecht, Vereinsvorsitzende Ingrid Boegler, Grit Knak, Bürgermeister und Stiftungsvorsitender Gerhard Häuser, der stellvertretende Stiftungsvorsitzende Günter Kubach, Brigitte Feyh, Hans R. Zaisl als Mitglied im Stiftungsvorstand und der Vorsitzende des Kuratoriums, Christian Nebroj

 

Bürgerstiftung unterstützt naturgetreue handgeschnitzte Vogelmodelle

Mittwoch, 1. August 2018

Das Vogelmodellprojekt ist eine Kooperation des Natur- und Umweltschutzvereins Schwaikheim e.V. mit der Ludwig-Uhland-Gemeinschaftsschule. Die Bürgerstiftung Schwaikheim unterstützte finanziell die Anschaffung der Modelle mit 200 Euro. Die Übergabe der Vogelmodelle fand im Streuobst- und Naherholungsgebiet Dornhau in Schwaikheim statt.

 

Bürgerstiftung Schwaikheim steht für neue Projekte bereit

Mittwoch, 1. August 2018

Die Mitglieder des Kuratoriums wünschen sich mehr Anträge und bieten ihre Unterstützung beim Ausfüllen an

Wer lässt schon gerne Geld verfallen? So sehen das auch die Kuratoriumsmitglieder der Bürgerstiftung Schwaikheim. Seit etwas mehr als zehn Jahren ist es der Stiftungsgedanke, örtliche Gruppen, Vereine oder Institutionen finanziell zu unterstützen. Über Arbeitsmangel beklagen sich die Ehrenamtlichen dabei nicht. Aktuell sind bei zwei Projekten lediglich noch Detailfragen zu klären. Gibt es grünes Licht, können sich die Ludwig-Uhland-Gemeinschaftsschule in Kooperation mit dem Natur- und Umweltschutzverein über einen Zuschuss für Unterrichtsmaterialien freuen. Der Verein „Bürger helfen Bürger“ darf bei einem positiven Bescheid mit einer Beteiligung am erst kürzlich vorgestellten Tandem rechnen. Und doch: „Mehr Förderanträge seitens der Vereine, Gruppen und Institutionen im Ort wären wünschenswert“, sagt Kuratoriumsmitglied Christian Nebroj. Er hat in der jüngsten Sitzung des Gremiums vor rund drei Wochen die Frage aufgeworfen, warum so mancher ortsansässige Aktive auf diese Möglichkeit der finanziellen Unterstützung verzichtet.

Das Geld droht dabei tatsächlich zu verfallen. Laut Satzung müssen durch Zinsen oder Zuspenden eingegangene Gelder innerhalb von drei Jahren dem Stiftungszweck zugeführt werden. Konkret lautet dieser, gesellschaftliche Vorhaben fördern, die im Interesse der Gemeinde und ihrer Bürger liegen.

Und auch wenn das Antragstellen einen gewissen Aufwand bedeutet, kompliziert ist das Verfahren im Grunde nicht. Allerdings erfordert es einen „Gang auf die Behörden“, wie Christian Nebroj sich ausdrückt. Was dabei alles zu beachten ist, wollen die Kuratoriumsmitglieder am liebsten aktiv an die Vorstände und Leiter der örtlichen Einrichtungen weitertragen, um gegebenfalls vorhandene Hemmschwellen abzubauen. Eine der Überlegungen, wie dies gelingen kann, ist die Organisation eines Informationsabends. „Damit könnten wir zum einen viele Menschen mit unserem Anliegen erreichen und zum anderen selbst Rückmeldung über die Gründe der vorherrschenden Zurückhaltung bekommen“, so Nebroj.

Wer jedoch nicht so lange warten möchte, hat schon jetzt jederzeit die Möglichkeit, mit den Kuratoriumsmitgliedern ins Gespräch zu kommen. Diese haben eigentlich die Aufgabe, die Arbeit des Vorstandes des Bürgerstiftung, dieses Gremium erteilt die Fördergenehmigungen, kritisch zu begleiten. Laut Christian Nebroj erweitere man das Spektrum gerne um den Punkt „Hilfestellung für Antragssteller“. Eine weitere Anlaufstation, um sich Basisinformationen über den Zweck und die Arbeit der Bürgerstiftung zu besorgen, ist deren Homepage: www.buergerstiftung-schwaikheim.de. Dort sind zudem alle Kuratoriumsmitglieder namentlich aufgelistet. Wer Interesse hat, kann sich bei diesen melden und erhält bereitwillig Auskunft über die Fördermöglichkeiten und -Modalitäten.

 

Weihnachtlicher Hinweis

Freitag, 24. November 2017

Im Jahr 2007 gründete die Gemeinde Schwaikheim in Kooperation mit der Volksbank Stuttgart eG die Bürgerstiftung Schwaikheim. Zweck der Stiftung ist die Förderung der Bildung und Erziehung, der Jugend- und Altenhilfe, des Wohlfahrtswesens und des Sports, der Kunst und Kultur, des Umwelt- und Landschaftsschutzes sowie des Heimatgedankens in der Gemeinde Schwaikheim zum Gemeinwohl der hier lebenden Bürgerinnen und Bürger.

Falls Sie gerade vor Weihnachten nach einem sinnvollen Spendenzweck suchen, denken Sie bitte auch an die Bürgerstiftung Schwaikheim. Sie können dazu beitragen, dass Projekte zugunsten der hier lebenden Menschen gefördert werden können. Sie leisten hiermit einen wertvollen Beitrag zum bürgerlichen Miteinander in unserer Gemeinde.

Sie können die Bürgerstiftung unterstützen durch:

Zustiftungen
Zustiftungen erhöhen das Stiftungsvermögen. Damit werden langfristig die Zinserträge erhöht, die wiederum an bestimmte Projekte ausgeschüttet werden.

Spenden
Spenden fließen nicht dem Stiftungskapital zu, sondern werden zeitnah für bestimmte Projekte eingesetzt.

Die Bürgerstiftung Schwaikheim ist als gemeinnützig anerkannt, so dass Sie sowohl Ihre Spenden als auch Ihre Zustiftung steuerlich geltend machen können. Für eine Unterstützung der Bürgerstiftung Schwaikheim können vorbereitete Überweisungsträger bei der Geschäftsführerin Frau Brecht im Rathaus Neubau (Haus 2), Zimmer 2/17 abgeholt werden.

Ihre Fragen zur Bürgerstiftung Schwaikheim beantworten gerne die Vorstandsmitglieder

  • Bürgermeister Gerhard Häuser (Tel. 07195/582-12)
  • Hans Rudolf Zeisl (Tel. 07151/506-1000)
  • Günter Kubach (07195/51583)

Die Geschäftsstelle der Bürgerstiftung erreichen Sie unter info@buergerstiftung-schwaikheim.de oder unter Tel. 07195/582-14. Weitere Informationen finden Sie auch hier auf der Homepage.

Cäcilie Ißler aus dem Vorstand der Bürgerstiftung verabschiedet

Donnerstag, 23. November 2017

Beim Mundartabend anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Bürgerstiftung Schwaikheim am vergangenen Freitag stand vor allem die Geselligkeit auf dem Programm. Doch galt es auch Abschied zu nehmen von Cäcilie Ißler, die als Gründungsmitglied von Anfang an im Vorstand der Stiftung aktiv war. Sie hat eine „sehr große Einsatzbereitschaft“ an den Tag gelegt, wie der Vorsitzende, Bürgermeister Gerhard Häuser, betonte. Nicht zuletzt als Initiatorin der beiden großen Chorkonzerte habe sie ihren Anteil daran, dass die Stiftung heute so gut dastehe. Als Tochter des berühmten Komponisten Bernhard Krol liegt es nahe, dass sich Cäcilie Ißler immer wieder in musikalischer Hinsicht verdient gemacht hat. Aber auch der Sport gehört zu ihren Steckenpferden. Kurzum: „Sie sind eine Quelle guter Ideen“, so Bürgermeister Häuser, der Cäcilie Ißler für ihren Einsatz seinen allerherzlichsten Dank aussprach.

Matinée der Bürgerstiftung

Montag, 13. November 2017

 Bürgerstiftung Schwaikheim feiert zehnjähriges Bestehen

Mit ihrer Harfe sorgte Lili Minkov wortwörtlich für Glanz bei der Feierstunde zum zehnjährigen Bestehen der Bürgerstiftung Schwaikheim am Sonntag, 15. Oktober. Doch ihr goldbestücktes Instrument war nicht das einzig Kostbare an diesem Vormittag. Auch der Jubilar selbst sei „wertvoll, weil nützlich“, wie Bürgermeister Gerhard Häuser in seiner Begrüßungsansprache den rund 70 Gästen im Großen Sitzungssaal des Rathauses erläuterte. „Nützlich, weil bereits viele sinnvolle Projekte gefördert werden konnten. Und wertvoll, weil die Bürgerstiftung einem hehren Zweck dient: Dem Gemeinwohl der hier lebenden Menschen“, so der Rathauschef.

Gestartet mit einem Grundkapital von 50.000 Euro, verfügt die Bürgerstiftung dank Spenden und Zustiftungen heute über 166.312,12 Euro. In den zehn Jahren ihres Bestehens hat die Bürgerstiftung 16 Anträge gefördert. 13.568 Euro kamen damit Schwaikheimer Vereinen und Organisationen zugute und konnten so einem guten Zweck zugeführt werden.

Bei alledem hat es immer wieder Bürger, Organisationen und Vereine gegeben, die Veranstaltungen zugunsten der Bürgerstiftung durchgeführt haben. Das Benefizkonzert des Polizeimusikkorps Baden-Württemberg und des Musikvereins Schwaikheim dürfte dabei ebenso in Erinnerung geblieben sein, wie das Gemeinschaftskonzert der Schwaikheimer Chöre in der katholischen Kirche.

„Unterstützen Sie die Bürgerstiftung Schwaikheim im Rahmen Ihrer Möglichkeiten“, wünschte sich Gerhard Häuser. Die Zuwendungen „tragen einen wichtigen Teil zum Erhalt unserer lebens- und liebenswerten Gemeinschaft bei“.

Christoph Palm hat eine beeindruckende Festrede gehalten.

Als Festredner hat Christoph Palm, ehemaliger Fellbacher Oberbürgermeister und heutiger Geschäftsführer der Josef-Wund-Stiftung, unter dem Titel „Was unsere Gesellschaft zusammenhält“ über die Bedeutung von Stiftungen gesprochen. Stifter, so Palm, seien von drei Grundsätzen geleitet: „Der Glaube an die Gesellschaft, der Glaube an die Zukunft sowie der Wunsch, Reformen anzustoßen.“ Jeden Tag würden in Deutschland die 21.800 Stiftungen des bürgerlichen Rechts die unglaubliche Summe von 12 Millionen Euro in die Hand nehmen, um Gutes zu bewirken. Dabei lehre die Geschichte, dass das Vertrauen in Stiftungen wächst, je älter diese seien. Insofern wünschte er der Bürgerstiftung Schwaikheim weiterhin viel Erfolg und garantierte ihr: „Die nächsten zehn Jahre werden mehr sein als nur eine Kopie der ersten zehn!“

Im Vorstand der Stiftung von Anfang an aktiv war Cäcilie Ißler, die zu ihrer Verabschiedung leider nicht anwesend sein konnte. Aus dem Kuratorium sind mit Wein- oder Blumengeschenken Dr. Karl-Heinz Pluta, Jutta Bareiß und Susanne Salitkiotis verabschiedet worden. Neu im Kuratorium begrüßt wurden Silvia Klenk, Michael Schmid, Martin Heck und Ajdin Rizov.

Vorstand und Kuratorium, samt der scheidenden Mitglieder, haben sich zum Gruppenfoto aufgestellt. Es fehlt Wolfgang Krämer.

 

Lili Minkov hat die Feier mit ihrer Harfe festlich umrahmt